In den letzten 15 Jahren hat das Online-Marketing einen gewaltigen Auftrieb erfahren. Das war keineswegs so vorauszusehen. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 ging die Werbeindustrie zu den neuen Online-Medien erst einmal wieder auf Distanz. Dennoch war der digitale Umschwung nicht aufzuhalten. Man hatte verstanden – und man hatte im zweiten Anlauf Erfolg. Was aber wurde anders gemacht?

Die Erfahrungen aus den Anfangsjahren des Internets waren für viele Unternehmen nicht gerade ermutigend: Banner-Werbung schien kaum Wirkung zu zeigen, Pop-up-Werbung wurde zunehmend von Nutzern verpönt und geblockt, E-Mail-Marketing wurde mit Spam gleichgesetzt. Zudem waren große Teile der Zielgruppe noch nicht online, und wenn doch, dann nur sporadisch.

Lernkurve

Aus den Fehlern der ersten digitalen Gehversuche wurde rasch gelernt. Man erkannte, dass eine bloße Übertragung der Offline-Werbewelt in die Onlinewelt nicht genügt. Das Aufstellen grell blinkender Werbetafeln im Netz führte nicht zum Erfolg. Das Verständnis dafür wuchs, dass die Menschen in der anonymen Netzwelt gezielt angesprochen werden wollen und mit einem Angebot erst vertraut gemacht werden müssen.

Die Online-Instrumente wurden überarbeitet und intelligenter gestaltet. Newsletter, Blogs, Video, Adwords und Affiliate-Marketing erwiesen sich als effektive Instrumente. Die Werbe-Etats verschoben sich in wenigen Jahren drastisch. Zielgruppengenaue Ansprache und exakte Messbarkeit der Ergebnisse – diese Vorteile im Online-Marketing wurden immer besser erkannt. Auch die wachsende Zahl von Breitbandanschlüssen in Deutschland führte zu einer immer höheren Akzeptanz und erlaubte den Einsatz multimedialer Formate.

Soziale Netzwerke sind keine Marketing-Hubs

Mit dem Aufstieg der sozialen Netzwerke lag für Marketing-Profis der Gedanke nahe, ein so mächtiges und rasch wachsendes Netzwerk wie Facebook zum Vertrieb der eigenen Produkte zu nutzen. Doch für nicht wenige Agenturen ging der Schuss abermals nach hinten los.

In Online-Netzwerken geht es um menschliche Beziehungen, um das Miteinander, um das Teilen. Wer ein soziales Netzwerk als reine Vertriebsplattform ansieht, hat das Motiv der Nutzer nicht verstanden und wird schnell abgestraft. Selbst auf einer Business-Plattform wie Xing führt das schlichte Bewerben eigener Produkte und Dienstleistungen kaum zum gewünschten Erfolg.

Wie es richtig gemacht wird, zeigt internethandel.de in Online-Marketing für Gewinner – 40 Tipps für erfolgreichen E-Commerce. Hier erhält der Leser 40 Tipps für erfolgreiches Online-Marketing, die – kontinuierlich angewandt – sein Geschäft nachhaltig nach vorn bringen werden. Keine Frage: Online-Marketing und Social Media sind erwachsen geworden. Die Online-Marketing Tipps aus internethandel.de erweisen sich als nützlicher Leitfaden für eine  effektive Online-Marketing Strategie.

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Hat Online-Marketing noch Zukunft?
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